Jazzig, feurig, symphonisch…


Mit diesen Attributen bewarb die Kulturvereinigung einen besonderen Konzertabend. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse des musischen Zweiges erwartete am 8. Oktober eine musikalische Reise von den Rocky Mountains bis zu den Anden. Der Abend „Rhythms of America“ brachte temperamentvolle Werke und feurige Rhythmen aus dem Süden und Norden des amerikanischen Kontinentes in das Große Festspielhaus. Die vier Musiker des Saxophonquartettes SIGNUM begeisterten gemeinsam mit dem Mozarteumorchester Salzburg durch ihre Spielfreude.

Für die Schülerinnen und Schüler war der Konzertbesuch ein schönes Erlebnis und sie waren beeindruckt von der Klangvielfalt dieser Musik.

Ich finde es sehr interessant, die Gedenk- und Forschungsstätte besucht zu haben, weil es meiner Meinung nach wichtig ist, über lokale Dichter, Musiker u.a. Bescheid zu wissen. Ich wusste vorher nicht, wer Georg Trakl war oder dass die Gedenkstätte überhaupt existiert.  …  (Alexia)

Meiner Meinung nach war der Lehrausgang sehr interessant. Der 40-minütige Film zeigte einen ausführlichen Einblick in das schattenreiche Leben von Georg Trakl. Orientiert an kommerziellen Ereignissen, ausgeschmückt mit Auszügen aus seinen Gedichten.  

… Bezüglich dem Traklhaus war ich sehr begeistert, dass noch fast alle Möbel aus der Originalzeit stammen. Es gab viele Schulfotos und Urkunden zu begutachten und sogar das (womöglich) einzige Gemälde, sein Selbstportrait. … (Raphaela)

Der Dichter Georg Trakl lebte ein düsteres Leben, welches sich in seinen Gedichten widerspiegelt. Sie erscheinen genauso trostlos und dunkel, wie die Welt, die Trakl umgab. Genau diese Stimmung spiegelte sich auch in der Gedenkstätte wider. Schon der Film vermittelte eine bedrückende Stimmung, war aber dennoch sehr interessant, vor allem durch die Gedichte von Trakl, die seinen Lebenssituationen zugeordnet wurden. ….(Elisa)

Ich fand den Lehrausgang sehr aufklärend. Vorher hatte ich noch nie was vom Georg Trakl gehört. Die Architektur des Hauses hat mir sehr gut gefallen, auch mit dem Innenhof (Gut, dass es noch so schön erhalten ist). Den Film am Anfang habe ich sehr interessant gefunden. Die Weise, wie sie von seinem Leben berichtet haben. Also ich meine die Fakten, vermischt mit Gedichten und persönlichen Briefen. … Ich war auch erstaunt, dass das Mobiliar der Familie noch in so gutem Zustand ist. … (Franziska)

Am 27. September gings für die 7c auf nach Illmitz. Die Reise mit Zug und Bus war entspannt genauso wie die Lehrer. Jeder war aufgeregt zum ersten Mal im Borg auf Klassenfahrt zu fahren, da es bis jetzt wegen Corona leider nicht möglich war.  

Angekommen, gings direkt nach dem Zimmer beziehen auf zum Radverleih und daraufhin direkt mit den Rädern zum Neusiedlersee. Auf dem Weg hin konnte man schon einiges sehen, angefangen bei Salzlacken, über Weinstauden und riesigen Feldern bis zu einer großen Menge an Schilf und deren Bewohner.  

Am zweiten und dritten Tag ging das abwechslungsreiche Programm direkt weiter Richtung Nationalpark Seewinkel. Die Ranger waren motiviert und fest entschlossen uns etwas zu lehren. Wir haben verschiedenste Tiere gesehen und über sie gelernt, sind viel mit dem Rad gefahren und durften auch auf eigener Entdeckungsreise mit Fernrohr und Kescher Illmitz unsicher machen. Wir haben uns viele Arten von Lebensräumen angeschaut und unter anderem weiße Esel und Graurinder entdeckt, viel über Salzlacken und deren Funktion gelernt und sogar aus Schilfhalmen funktionsfähige Stifte hergestellt. Als Abschlussprogramm haben wir eine Schiffsfahrt über den Neusiedlersee gemacht und uns nochmal reflektierend auf die Tage über alle Eindrücke unterhalten.   

Die Abende waren auch immer sehr lustig. Montag und Mittwoch durften wir uns selber am Abend versorgen, auch wenn‘s manchmal chaotisch zu ging, am Ende haben wir alles super hinbekommen. Am Dienstag durften wir mit unseren Rangern beim Hauptgebäude des Nationalparks grillen. Nach dem Grillen haben wir noch ein Lagerfeuer gemacht und mit dem Teleskop die Sterne angeschaut. Am Donnerstag gings leider schon wieder zurück nach Salzburg aber die Reise war für jeden ein schönes Erlebnis.  

Kirschner Carolina

Die 6. Klassen des BORG Nonntal absolvierten am 16./17.9. und 20./21.9. einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs in der Schule.

Die SchülerInnen lernten, wie sie Gefahrensituationen richtig einschätzen und entsprechende Maßnahmen setzen können. Geübt wurden u.a. Rautek-Griff, stabile Seitenlage, Herzmassage, sämtliche Verbandsarten und vieles mehr.

Die beiden Vortragenden vom Roten Kreuz Salzburg gestaltete den Kurs sehr abwechslungsreich, spannend und praxisnahe und bereiteten die SchülerInnen gut auf den Ernstfall vor. Am Ende des Kurses erhielten alle TeilnehmerInnen ein Erste-Hilfe-Zertifikat, das auch Gültigkeit für die Führerscheinprüfung hat.

Herzlichen Dank an Kollegin Bauer, die den Kurs so toll organisiert hat!

Besonders stimmungsvoll war die diesjährige Andacht des BORG auf dem Nonnberg am Dienstag, dem 14. September, bei der die SchülerInnen der neuen 5. Klassen willkommen geheißen wurden. Die drei Religionslehrkräfte führten die SchülerInnen durch Gedanken über Brücken/Brückenbau und die schöne musikalische Umrahmung durch Vokal-Schülerinnen der 6. und 8. Klasse gab der Feierstunde ein ganz besonderes Flair. Ein wunderschöner Start in das neue Schuljahr!

Am 30. 9. konnte die 8A mit Prof. Loskot und Prof. Bauer eine Musikstunde der besonderen Art erleben, und zwar im Salzburger Jazzclub „Jazzit“.

„All about that Jazz“ nennt sich das Musikvermittlungsprojekt für Schüler und Schülerinnen, bei welchem die Schüler hautnah am musikalischen Geschehen dabei sind. Hochkarätige Jazzmusiker aus Salzburg boten uns Jazzmusik vom Feinsten. Eine Zeitreise durch die Geschichte des Jazz, von New Orleans über Swing bis zu Bebop, sowie aktueller Popmusik. Mit Schauspiel humorvoll erzählt, mit Live-Musik professionell vermittelt und präsentiert. Eine wunderbare Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer.

Besetzung: Voc: Anna Buchegger (Gewinnerin der diesjährigen Starmania-Show), Drums: Robert Kainar, Kontrabass: Gernot Haslauer, Keyboard: Daniel Schröckenfuchs, Trompete: Joschi Öttl

 

Mag. Michaela Loskot, Mag. Barbara Bauer

 

Am 7. Juli 2021 stand für die 5B eine Exkursion mit Frau Prof. Schlüsselberger und Herrn Prof. Friedl in das Haus der Natur auf dem Programm.

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir unser Ziel und es ging sofort los.  Das Haus der Natur ist so vielfältig wie das Leben selbst.

Von urzeitlichen Sauriern bis zu den Sternstunden der Raumfahrt, von bunten Unterwasserwelten bis zu seltenen Reptilien aus aller Welt, von sagenhaften Kristallschätzen bis zum Innenleben unseres Körpers.

Atemberaubend ist auch die Sonderausstellung zum Thema „Gehirn“.

von Kathi Neuhauser, 5B

Mit Ende des Schuljahres 20/21 gehen unsere langjährige Schulärztin Frau Dr. Dechant, Frau Prof. Lang, die über viele Jahre hinweg die Administration geleitet hat und Frau Prof. Leitner-Denkmayr in den wohlverdienten Ruhestand.

Wir wünschen allen von Herzen alles Gute für die kommende Zeit und sagen Danke für die vielen gemeinsamen tollen Jahre!

Nachdem in diesem Coronajahr die jährliche Polyästhetische Werkstatt im Februar nicht durchführbar war, hat sich die 5A dafür entschieden, diese in der letzten Schulwoche nachzuholen. Drei Tage lang haben sich die Schüler*innen mit ihrem selbst gewählten Thema „Durch (T)Raum und Zeit“ beschäftigt und versucht, dieses auf vielfältige künstlerische Weise umzusetzen. Das Ergebnis wurde am Mittwoch Abend im Steintheater des BORG Nonntal vor den Klasseneltern präsentiert. Umrahmt wurde die Vorstellung von Beiträgen des Klassenchores und der beiden Vokalensembles. Ein gelungener Abend – bravo!

In der vorletzten Schulwoche machte sich die Lateingruppe der 7C auf den Weg in die Altstadt.

 Im Lauf dieses Spaziergangs (ambulatio) trafen die Schüler*innen am Kapitelplatz den Meeresgott Neptun und bestaunten im Hof der Alten Residenz den griechischen Helden Hercules bei seinem Kampf mit dem Drachen. Einige Schritte weiter, beim Mozartdenkmal, entdeckten die Lateiner*innen die Reste eines Mosaikfußbodens einer römischen Villa aus dem antiken Iuvavum, bevor sie in der Siegmund-Haffner-Gasse den (Stein-)Löwen streichelten, der vom Portal des ehemaligen romanischen Doms stammt. Selbstverständlich übersetzen die Schüler*innen auch einige der unzähligen lateinischen Inschriften und errechneten Jahreszahlen aus Chronogrammen. Chronogramme waren in der Barockzeit sehr beliebt. Es handelt es sich dabei um Inschriften, in denen diejenigen Buchstaben, die auch als römische Zahlzeichen gelesen werden können, in der Summe eine Jahreszahl, meist das Datum der Errichtung oder Renovierung des jeweiligen Gebäudes oder Brunnens, angeben.

Kommentar von Anja (7C): „Vielen Menschen mag die lateinische Sprache vielleicht fern erscheinen, doch geht man mit offenen Augen durch die Altstadt Salzburgs, so erwacht die tote Sprache wieder zum Leben. Sie erinnert, in Form von Inschriften, an die Geschichte Salzburgs und somit auch an die Geschichte der Menschheit, an all die Mythen und Heldengeschichten unserer Vorfahren. Je mehr sich unsere Klasse mit der lateinischen Sprache beschäftigt, desto mehr Geheimnisse unserer Stadt können wir lüften und so in die Geschichten längst vergangener Zeiten eintauchen.“