Erste Hilfe Kurs 5O Klasse

Für die 5O-Klasse konnte in der letzten Schulwoche ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten werden. Franz Zellner, selbst jahrzehntelanger Rettungsfahrer, brachte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern – 29 Schüler und 3 Lehrpersonen – die Inhalte sehr praxisnah und mit vielen eigenen Erlebnissen und Erfahrungen geschmückt näher. Auch das praktische Üben der verschiedenen Techniken zur stabilen Lagerung, Wiederbelebung und das Verbinden von Verletzungen wurde in den 3 Vormittagen (16 Stunden) geübt. Der Kurs ist für die Schüler von doppelter Bedeutung, da das Zertifikat auch für den Führerschein gültig ist. Somit hatten wir alle miteinander nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern viele konnten sich so auch noch Zeit und Geld sparen.

LA DOLCE VITA A ROMA

La vita è una combinazione di pasta e magia. (Federico Fellini)

Die Magie der kulturellen Einzigartigkeit in Verbindung mit kulinarischen Genüssen macht Rom immer wieder zu einem Erlebnis. Genau mit dieser Erwartung fuhr die 7O des BORG OBERNDORF am Montag, 13. Mai 2019 auch dieses Schuljahr wieder mit dem Zug in die italienische Hauptstadt. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes zeigte sich die ewige Stadt in strahlendem Sonnenlicht und mit angenehmen Temperaturen von ihrer besten Seite. Zunächst stand die Besichtigung von Colosseo und Foro Romano mit unserem kompetenten Stadtführer Malte auf dem Programm.
Nach der Mittagspause führte uns unser Stadtspaziergang an Castel Sant’Angelo vorbei weiter zur Piazza Navona und zum Pantheon sowie zu einem wohlverdienten Eis in die Gelateria Giolitti. Der Dienstag klang schließlich gemütlich mit einem Abendessen in Trastevere aus. Am Tag darauf mussten wir die Erfahrung machen, dass es auch im Süden nicht immer warm war. Der Mittwoch war unwirtlich nasskalt, während der Führung im Auditorium Parco della Musica, einem vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano geplanten und 2002 eröffneten Kulturzentrum, blieben wir zunächst noch trocken. Das sollte sich aber rasch ändern, als wir nach dem Mittagessen beim Petersdom ankamen und eine schier endlos lange Warteschlange vorfanden.
Die Abänderung unseres Programms war schnell beschlossene Sache, und der Nachmittag wurde zur freien Verfügung gestellt. Einige nützten die Zeit zum Einkaufen, andere wiederum zogen sich in die trockenen vier Wände unseres Hotels zurück.
Am Abend labten wir uns in der Trattoria Suburra an den hausgemachten Nudeln, bevor wir zu Piazza di Spagna und Fontana di Trevi aufbrachen. Der Regen hatte sich pünktlich verzogen, beim nächtlich beleuchtetenTrevibrunnen trafen wir allerdings kaum Touristen an, ein außergewöhnlicher Moment! Der Donnerstag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein, er stand dann ganz im Zeichen des Vatikans.
Die Besichtigung der Cappella Sistina war zwar zweifelsohne ein kultureller Höhepunkt des gesamten Programms, die von Jahr zu Jahr anwachsenden Besuchermassen trübten den Genuss allerdings ein wenig. Am Nachmittag bestaunten wir schließlich die Basilika San Pietro. Die angenehmen Temperaturen trugen dazu bei, dass ca. die Hälfte der Klasse vor der Mühe, die 551 Stufen zur Kuppel zu bewältigen, nicht zurückschreckte. Die Aussicht von oben war der gerechte Lohn. Den Abend unseres vorletzten Tages in Rom verbrachten wir mit einem musikalischen Akzent im Auditorium Parco della Musica, wo wir in der Sala Santa Cecilia, einem der größten Konzertsäle der Welt, Werke von Tschaikowsky und Prokofjew genießen konnten.

Schon war der vierte und letzte Tag unseres Programms gekommen. Nach den zahlreichen kulturellen Eindrücken der letzten Tage wollten wir unseren Aufenthalt möglichst authentisch ausklingen lassen, was mit dem Besuch des Marktes Campo de‘ Fiori und einem Strandaufenthalt am Lido di Ostia bzw. alternativ dazu dem Besuch des Giardino Zoologico di Roma gelang. Am Freitagabend traten wir die nächtliche Rückreise mit der Bahn an.

Das Gelingen unserer Projektwoche ist nicht nur der Magie des Ortes und dem guten Essen, sondern vor allem der Zuverlässigkeit und Ausdauer der TeilnehmerInnen zu verdanken. Es war dadurch möglich, den SchülerInnen Freiräume zu geben, um Stadtteile in Eigenregie zu erkunden. Die Woche war schnell vorüber und nach einer äußerst bequemen Übernachtung in den Zugabteilen der ÖBB kehrten wir am Samstag frühmorgens nach Salzburg zurück.

G. Baumgartinger

Meeresbiologische Woche in Pula 2019

Die Meeresbiologische Woche der siebten Klasse des naturwissenschaftlichen Zweiges startete am 13. Mai 2019. Mit dem Bus fuhren wir in die kroatische Stadt Pula, wo wir ins gleichnamige Hotel eincheckten.

Am späten Nachmittag unseres ersten Tages wurde uns die Meeresschule und die Hausordnung dieser vorgestellt. Auch von den Themen, die wir in der kommenden Woche behandeln würden, wurde uns erzählt. Ins Wasser ging es am ersten Tag noch nicht, doch mit viel Tatendrang und Motivation war die Klasse am nächsten Morgen bereit, sich im Neoprenanzug in das kühle Meer zu begeben und die Bucht der Meeresschule schnorchelnd zu erkunden. An diesem Vormittag wurde uns von den Meeresbiologen allgemein gezeigt welche Tiere man in der Bucht sehen kann, wir durften Seegurken und Krebse auftauchen und Seeigel und Anemonen bewundern.

In den nächsten Tagen befassten wir uns genauer mit den verschiedenen Arten der Unterwassertiere, auch unterschiedliche Lebensräume sahen wir uns an, bei Bootsausflügen zu Schattenwand und Grotte. Der Kurs war meist so aufgebaut, dass uns zuerst erklärt wurde, welche Tiere wir behandeln werden, wir anschließend losschnorchelten und zum Schluss nochmal über das gesehene sprachen und lernten. Wir lernten in der Woche viel über Nesseltiere, Plankton, Fische und vieles mehr. Auch mit Problemen, die die Meere gefährden beschäftigten wir uns. Wir sprachen über Verschmutzung und Überfischung, über die Schäden, die diese verursachen und wie man vermeiden kann diese zu unterstützen.

Wir verbrachten eine sehr schöne, lustige und vor allem informative Woche in einer schönen Stadt. Eine wirklich tolle Exkursion, die uns allen viel Spaß gemacht hat.

Sarah Kager, 7ON

Fotos: Ch. Dominik, U. Jonsson

Hip Hop goes school

Das WP Musik der 7o kam im Rahmen eines Bildungsprojekts durch Szene Salzburg in den Genuss eines 90-minütigen Hip Hop Workshops mit Valentin.

Mit viel Spaß und Witz wurden die SchülerInnen an die Wurzeln des Hip Hop herangeführt – ein Tanz, der in den Clubs entstand. Die gesamte Turnhalle stand den SchülerInnen eigentlich zur Verfügung, doch gebraucht wurde nur ein Bruchteil, um die Enge der Locations zu simulieren.

Nachdem sich die SchülerInnen eingegroovt hatten, wurden einige Bewegungsabläufe sowohl im Stehen als auch – ganz im Stile des Breakdance am Boden – gezeigt, und die SchülerInnen hatte anschließend die Bewegungen zu üben und ihr Können zu präsentieren. Einige SchülerInnen überraschten mit viel Ehrgeiz, Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungserfindungen.

Zum Abschluss dieses Projekts hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, eine Vorstellung der „Young Sharks“ im Szene Salzburg zu besuchen und anschließend ein Künstlergespräch mit den Tänzern zu starten.

S. Gröschl

Die Meistersinger mal anders

Im Rahmen des Projekts „Oper quicklebendig“ von Akzente Salzburg hatten die Schüler die Möglichkeit, sich der Oper der diesjährigen Osterfestspiele Salzburg – Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ – kreativ zu nähern.

Die Klasse 5o beschäftigte sich mit Hilfe eines Fotoworkshops intensiver mit der Oper. Hermann Seidl vom Fotohof Salzburg zeigte den Schülern die wichtigsten Basics zum Fotografieren und Szenen aus dem Meistersinger konnten kreativ und mit viel Spaß fotografisch umgesetzt werden.

Das Wahlpflichtfach Musik der 7o/7on ging die Oper eher tänzerisch in einem HIP HOP Workshop unter Kerim Aslan an. Mit viel Ausdauer, Disziplin und selbstverständlich viel Bewegungsfreude erarbeiteten die Schüler im harten Training eine 3-minütige Choreographie, die den Hip Hop Groove und einen Handlungsteil der Oper miteinander kombiniert. Sowohl die schönsten Fotos aus dem Fotoworkshop als auch die Choreographie wurden am 21.03. live im Odeion präsentiert.

Zum Abschluss des sehr umfangreichen Projekts durften die Schüler einen Teil der Generalprobe der Oper im großen Festspielhaus besuchen. Christian Thielemann dirigiert dabei die Staatskapelle Dresden.

S. Gröschl

Bilder vom Workshop im Fotohof Salzburg:

 

 

Faires Osterfrühstück

Den Freitag vor den Osterferien – gleichzeitig Notenschluss für unsere 8. Klassen – wurde heuer mit einem fairen und regionalen Frühstück gefeiert. Der Tisch war gedeckt mit selbstgebackenen Broten, Aufstrichen und Marmeladen, mit Obst, Säften und Müsli gesponsort von der Fa. Spar und feinem Schokoaufstrich aus fairem Handel, den uns EZA Österreich zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank für diese große Unterstützung an alle genannten! Als Ergänzung unseres fairen und bewusst vegetarischen Frühstücks wurden noch Bio-Joghurt, -Käse und Semmeln eingekauft. Herzlichen Dank an die beiden 6. Klassen für die Organisation, allen voran den Mitgliedern des Fairtrade-Schulteams Laura Sax, Stefanie Seidel, Jakob Stadler, Lena Kranabetter und Simon Fimberger!

Wie die Fotos zeigen, hat es allen sehr geschmeckt und wurde die Gelegenheit genutzt, um im gemütlichen Rahmen unsere neues Schulgebäude inklusive Terrasse zu nutzen ;).

Musik-Wahlpflichtfach: Wienfahrt

Am 17.2.2019 sind wir nach Wien gefahren, um uns das österreichische Musical „I am from Austria“ anzusehen. Da uns das aber noch zu wenig war, um mit Übernachtung nach Wien zu fahren, buchten wir uns auch gleich eine wunderbare Führung durch das Raimundtheater, sowie einen Besuch im Haus der Musik.

Nachdem wir am Sonntag den 17.2. in Wien angekommen sind, mussten wir gleich in das etwas entfernte Raimundtheater fahren, um rechtzeitig zu unserer Führung zu erscheinen. Unsere äußerst nette Führerin begann mit der großen Bühne und ein paar Fakten über das Gebäude. Anschließend zeigte sie uns wie es hinter den Kulissen aussieht. Sie zeigte uns also die Maske mit den Perücken, die Garderobe, die Technik und ganz wichtig die große Bühne mit dem kompletten Bühnenbild. Als wir mit dem Fotos machen fertig waren, ging es weiter und zwar in eine andere Ebene. Der „Geheimgang“ unter der Bühne, wo auch die großen Nebelmaschinen zu finden sind. Zum krönenden Abschluss erfuhren wir noch etwas von dem Grundstein des Gebäudes, in dem der Zettel mit der Erlaubung des Kaisers, zur Errichtung des Gebäudes.

Da wir nach der sehr lehrreichen Führung noch etwas Zeit hatten, sind wir kurz in unser sehr gut ausgestattetes Hotel gegangen, um uns im Eiltempo etwas schick zu machen. Und mit Eiltempo sind wirklich nur 5 Minuten gemeint, da wir natürlich pünktlich zum Musical kommen wollten.

Nach dem Musical sind wir dann in eine Pizzeria gegangen und wurden von unserer Lehrerin Frau Mag. Schablas eingeladen. Als kleine Nachspeise haben wir ein Eis spendiert bekommen. An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön!

Am nächsten Morgen haben wir uns alle noch ein Frühstück beim Spar gekauft und es anschließend am Stephansplatz gegessen. Da wir in Wien noch genügend Zeit hatten, sind wir in das Haus der Musik gegangen. Dort durften wir uns Selbstständig bewegen. Wir haben in diesem Museum viel über die „Stars“ der Wiener Klassik gelernt und konnten unter anderem auch eigenständig ein „Orchester“ dirigieren, allerdings nur digital.

Wir durften dann noch etwas Zeit in Gruppen verbringen und konnten uns aussuchen, wohin wir gehen. Nach diesen zwei aufregenden Tagen mussten wir leider auch wieder nach Hause fahren. Es war ein aufregendes, interessantes und lustiges Wochenende mit unserer Wahlpflichtfachgruppe Musik.

Moritz Z., Hannah M., Viktoria P.

Russlandreise InTrain 2019

Am Sonntag, den 10. Februar startete für unsere SchülerInnen die Russlandreise ORFG InTrain 2019.  Nach zwei programmintensiven Tagen in Moskau mit Stadtführung, Kremlbesuch, Metrotour und individuellen Besuchen (Strabag Moskau, Erstes Europäisches Gymnasium Peter der Große) erreichte unsere Gruppe nach einer spannenden Fahrt mit dem Nachtexpress die tatarische Hauptstadt Kazan an der Wolga.

In Kazan gab es für die Reiseteilnehmer eine interkulturelle Begegnung. Beim Besuch der Schulen Nr. 36 und Nr. 72 sowohl auch der Kazaner Universität KFU hatten unsere SchülerInnen Gelegenheit, sich mit russischen SchülerInnen und Studenten auszutauschen, die in Kazan Deutsch lernen. Fleißig ausgetauscht wurden auch Instagram und Whatsapp Kontakte.

In tiefem Schneegestöber erkundeten die TeilnehmerInnen Svijashsk, die frühere Festung von Ivan dem Schrecklichen, heute Klosterinsel auf dem Wolgastausee. Nach dem Rundgang über die Insel und der Besichtigung der Klosteranlage wärmten wir uns bei einem mehrgängigen Mittagessen im Kloster wieder auf.

Am Samstag, den 16. Februar kehrten unsere SchülerInnen nach einer ereignisreichen Woche in Moskau und Kazan wieder aus dem winterlichen Russland zurück.

Ihren krönenden Abschluss fand unsere heurige Reise bei einem feierlichen Abschiedsessen mit regionalen, sprachlich herausfordernden Spezialitäten (Etsch-Potsch-Mak & Tschak-Tschak) und tatarischem Folkloreprogramm.

Am Ende war allen klar: Russland, wir kommen wieder!!!

Mag. Julia Jungbauer