Peersystem im BORG Oberndorf eingeführt

Ein neues Schuljahr, ein neues Schulgebäude. Neue Lehrer und vor allem neue Schüler – und auf diese Schüler wird heuer besonders viel Wert gelegt.

Der Umstieg von Unter- auf Oberstufe ist nicht nur mit viel Stress, sondern auch oft mit Problemen verbunden. Wie sind meine neuen Klassenkameraden? Wie ist das neue Schulhaus? Wie ticken die Lehrer? Mit welchem Bus muss ich fahren? All dies sind Fragen, die sich Neuankömmlinge in Oberstufenschulen oft stellen. Um unseren Fünftklässlern diesen Einstieg zu erleichtern probieren wir heuer erstmals ein sogenanntes „Peer-System“ aus. Bei diesem System helfen Schüler aus den oberen Klassen den Anfängern beim Einstieg und beantworten diverse Fragen über Schule, Lehrer und Busverbindungen. Jeder Peer hat ein bis zwei zu betreuende Fünftklässler. So kann man wirklich auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Doch das Peer-System hilft nicht nur beim Einstieg. Die Peers helfen ihren Schützlingen auch während des Schuljahres, wenn sie Schwierigkeiten in gewissen Fächern haben und geben ihnen Hilfestellung bzw. vermitteln sie zu Schülern, welche in diesem Fach Nachhilfe anbieten.

Das erste Treffen haben wir unter Anleitung von Frau Dr. Hochradl, unserer Standortleiterin, gut verbracht und es war für beide Seiten sehr positiv. Derzeit steht noch ein gemeinsamer Vormittag an, um sich besser kennen zu lernen und auch eine Feedbackrunde, in der die Probleme des Schulanfangs dargelegt werden und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.

Tobias Lang, 8O, Schulsprecher

Kennenlerntage 2018

Gleich in der ersten Schulwoche machten sich die beiden 5. Klassen gemeinsam mit ihren neuen Klassenvorständen auf den Weg nach Weißbach bei Lofer. Auf dem Programm stand das Kennenlernen der Klassenkameraden, aber auch der eigenen Grenzen in Form von Spielen, kleinen Wettkämpfen, Wahrnehmungsübungen und kniffligen Teamaufgaben. Die Gewitternacht in den Holztipis und Zelten werden wir wohl nicht so schnell vergessen, ebenso wie die Abreise im strömenden Regen! Wir freuen uns auf vier gemeinsame Jahre, die uns sicher noch viel Freude, aber auch Herausforderungen bringen werden.

 

Bakterien-Projekt der 7ON mit dem Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee

Im Rahmen des Sparkling-Science-Projektes „Verborgene Welt der Bakterien“ fanden im Mai 2018 zwei Workshops statt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, Gewässerproben zu nehmen und zur Kultivierung vorzubereiten, sodass daraus vielleicht neue Bakterienarten isoliert werden können.
Beim Workshop am 7. Mai 2018 wurde die 7ON-Klasse mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken vertraut gemacht. Unter der genauen Anleitung der Projektbetreuerinnen wurden die von zu Hause mitgebrachten Proben auf Agarplatten ausgestrichen.
Am 23. Mai 2018 wurde das Projekt mit eindrucksvollen Ergebnissen vom vorherigen Treffen fortgesetzt. Die Bakterien hatten sich prächtig entwickelt und wurden – nach einer informativen Dosis Bakterien-Lernstoff – begutachtet.
Verschiedene Gewässerproben lieferten unterschiedlichste Bakterien. Besonders interessant war der unvermutete Bakterienwuchs bei Leitungswasser und Mineralwasser. Das Wasser aus der Leitung wies deutlich weniger Bakterien auf als das Mineralwasser.
Aktuell steht ein weiteres Treffen mit den Forschern in Mondsee am Plan, jedoch erst im Herbst. Bis dahin werden die Gewässerproben der 7ON genauestens auf eventuell neue Arten untersucht. Und – ungeachtet, ob das gelingt oder nicht  – einen Einblick in die geheime Welt der Wissenschaft hat dieses Projekt auf jeden Fall möglich gemacht.
M. Mascher, JoAnna

Meeresbiologische Projektwoche der 7ON

Im Mai 2018 fuhren wir für eine Woche nach Pula. Dort waren wir in einem Hotel untergebracht. Täglich hatten wir morgens und nachmittags einen Kurs, in dem wir über die verschiedenen Lebewesen in der Adria lernten und sie dann anschließend beim Schnorcheln beobachten konnten. Auch außerhalb der Kurse waren wir beschäftigt. Wir machten Spaziergänge entlang der Küste oder in die Stadt, um gemeinsam essen zu gehen, oder spielten Volleyball und Fußball.

Nikolina Kondic

EU – Shape your Parliament

Die 6ON Klasse nahm am Trickfilmwettbewerb ‚EU – Shape your Parliament‘ teil,  der von der Stabsstelle EU-Bürgerservice und Europe Direct in Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg ausgeschrieben wurde. In ihrem Kurzvideo stellten die Jugendlichen ihre Vorstellungen einer positiven Zukunft für Europa dar – das Ergebnis kann sich sehen lassen: https://youtu.be/3yBfxjGl3CA . Für die SchülerInnen war das Projekt nicht nur von der Hoffnung auf den Hauptpreis getrieben, sondern neben dem Schulalltag auch eine durchaus willkommene Gelegenheit, sich eigene Gedanken über die Zukunft zu machen und diese graphisch und musikalisch darzustellen.

Zur Preisverleihung waren alle teilnehmenden Klassen zu einer Podiumsdiskussion in die Große Aula der Uni Salzburg eingeladen. Dort konnten wir EU-Parlamentarier hautnah erleben – auch ein Erlebnis, das man nicht alle Tage hat. Unsere 6ON nutzte die Gelegenheit zusätzlich zu einem kleinen Stadtspaziergang, welcher natürlich bei feinstem Frühsommerwetter geplant wurde. Aber manchmal kommt es anders, als man glaubt – so lernten die Jugendlichen auch die alte „Geographenweisheit“ kennen: Es gibt kein schlechtes Wetter…

 

Sportwoche 2018 der 5. Klassen

In der vorletzten Schulwoche sind die 5. Klassen auf Sportwoche an den Presseggersee gefahren. Das Wetter hat zwar nicht ganz mitgespielt, die Stimmung war aber trotzdem hervorragend. Beim Beachvolleyball, Baseball, Zumba, Stand Up Paddeln, Kajakfahren, Mountainbiken und Surfen zeigten alle Teilnehmer vollen Einsatz. Zusätzlich wurde auch in der Freizeit noch jede Menge Sport betrieben: Fußball, Volleyball, Radfahren, Spazierengehen, Schwimmen und Laufen. Karten spielen, am See chillen, ein Konzertbesuch, Fußball-WM schauen und viele Gespräche rundeten eine gelungene Sportwoche ab.

U. Jonsson

Fair? Einkaufen und Wegwerfen

Am 18. Juni führte ein Lehrausgang die beiden 5. Klassen in Salzburgs größtes Einkaufszentrum. Den Ausführungen von Frau Sinz zu Entstehung und Funktionsweise des Europarks folgten zahlreiche Fragen der interessierten SchülerInnen. Im zweiten Teil machten sich die Jugendlichen selbst auf den Weg um den Branchenmix zu kartieren und die einzelnen Geschäfte hinsichtlich fair produzierter und gehandelter Waren zu befragen. Nicht nur die Ergebnisse sondern auch der Befragungsprozess selbst gab Aufschluss über teilweise sehr unterschiedliche Firmenphilosophien. Gegen Mittag verließen wir die „Glitzerwelt“, aber der Tag war noch nicht zu Ende: Mit der Lokalbahn ging es zurück Richtung Oberndorf, wobei wir in Siggerwiesen noch einen Zwischenstopp bei den Salzburger Abfallbeseitigungsbetrieben einlegten. Dort konnte mit allen Sinnen – Müll sieht nun einmal nicht toll aus und riecht auch nicht nach Rosen – erfahren werden, wohin die von uns entsorgten Produkte letztendlich wandern und wie unser Müll dort getrennt, verwertet und entsorgt wird. Im besten Fall regte dieser Besuch zum Nachdenken über das eigene Einkaufsverhalten an :).

ROMA NON FU FATTA IN UN GIORNO

Am Montag, 14. Mai 2018 fuhr die 7o des BORG Oberndorf im Rahmen ihrer kulturellen Projektwoche mit der Bahn von Salzburg nach Rom. Zunächst empfing uns die italienische Hauptstadt mit regnerischem Wetter, das aber nach und nach allen Vorhersagen zum Trotz immer freundlicher wurde.

Am ersten Tag unseres Aufenthaltes machte die Klasse Bekanntschaft mit mehreren Episoden mediterranen Platzregens. Diese waren zwar nach kurzer Zeit immer wieder vorbei, ließ die venditori ambulanti aber gute Geschäfte mit ihren Regenschirmen machen. Unser kulturelles Programm an diesem Vormittag, die Besichtigung des antiken Roms mit Colosseo, Palatino, Foro Romano und Campidoglio litt darunter in keinster Weise, was auch der Gelassenheit unseres Reiseführers zu verdanken war. Am Nachmittag schlug dann für viele die Stunde der Wahrheit: Die furchteinflößende Bocca della verità verleitet ja nicht gerade dazu gestellte Fragen mit Lügen zu beantworten. Nach einem kurzen Abstecher in die beeindruckende Basilica San Giovanni in Laterano klang unser erster Tag gemütlich mit einem Abendessen in Trastevere aus.

Der zweite Vormittag stand ganz im Zeichen der Musei Vaticani. Die Besichtigung der Cappella Sistina war für alle wohl ein Höhepunkt des gesamten Programms. Am Nachmittag ging es an Castel Sant’Angelo vorbei weiter zur Piazza Navona und zum Pantheon sowie zu einem wohlverdienten Eis in der Gelateria Giolitti. Der Abend war Piazza di Spagna und Fontana di Trevi gewidmet. Die SchülerInnen zeigten sehenswerten Einsatz beim Werfen der Münze in den Trevibrunnen, so sehr lag ihnen offenbar die damit garantierte spätere (?) Wiederkehr nach Rom am Herzen. Jemand soll sogar gesehen haben, dass einer von ihnen mitsamt der Münze rücklings in den Brunnen fiel.

Am dritten Tag wurden wir zunächst durch die Catacombe di San Callisto geführt, am Nachmittag bestaunten wir schließlich die Basilika San Pietro. Die gemäßigten Temperaturen trugen dazu bei, dass der Großteil der Klasse vor der Mühe die 551 Stufen zur Kuppel zu bewältigen nicht zurückschreckte. Die Aussicht von oben war Lohn genug. Den Abend unseres vorletzten Tages in Rom verbrachten wir mit einem musikalischen Akzent in der Oper, wo Werke von Schönberg, Wagner und Beethoven vom Opernorchester unter der Leitung von Lothar Königs präsentiert wurden.

Schon stand der vierte und letzte Tag unseres Programms bevor. Nachdem auch Rom nicht an einem Tag erbaut worden war, planten wir nicht noch mehr Sehenswürdigkeiten zu absolvieren. Nach den zahlreichen kulturellen Eindrücken der letzten Tage wollten wir unseren Aufenthalt möglichst authentisch ausklingen lassen, was mit dem Besuch des Marktes Campo de‘ Fiori und einem Badeaufenthalt am Lido di Ostia gelang. Am Freitag Abend traten wir die nächtliche Rückreise mit der Bahn an.

Das Gelingen unserer Projektwoche war nicht nur auf das Programm und das gute Essen, sondern vor allem auf die Zuverlässigkeit der TeilnehmerInnen zurückzuführen. Es war dadurch möglich den SchülerInnen Freiräume zu geben, um Stadtteile in Eigenregie zu erkunden. Die Woche war schnell vorüber und nach einer ungewohnten Übernachtung in den Zugabteilen der ÖBB kehrten wir am Samstag frühmorgens nach Salzburg zurück.

G. Baumgartinger

Projekttage Laufener Landweizen

Am 23.5.18 machte die 5on, am 25.5.18 die 5o eine Exkursion zum Thema „Laufener Landweizen – Mehr Vielfalt in unserer Landschaft“. Die Schüler erlernten dabei mit jeder Menge Spiele, was naturverträgliche Bewirtschaftung und regionaler Anbau bedeutet. Außerdem durften wir die wichtigsten Ackerwildkräuter und Feldtiere kennenlernen. Zur Jause bekamen wir das hervorragende Brot aus Laufener Landweizen mit diversen Aufstrichen zum Verkosten. Zum Abschluss wurde noch über den fairen Preis von Produkten diskutiert.

U. Jonsson